Sonja Hallmann - Groth

2008: Spurensuche

  

Fragmente der Vergangenheit –
was übrig blieb nach Monaten, Jahren
nistet sich als episodenhaftes Gedächtnis ein.
 
Alles hat seine Zeit –
auf eine Zeit eingespannter Aktivitäten
folgt eine Zeit des Loslassens:
Wege nach innen,
auf Spurensuche
nach dem, was im Alltagstrubel allzu schnell verblasst
oder von anderen Ereignissen überlagert wird.
 
Es keimt der Wunsch,
die Schemen auftauchender Erinnerungen
bildhaft werden zu lassen,
Empfindungen Ausdruck zu verleihen:
Was treibt uns Menschen an?
Was bewegt uns nachhaltig?
Was lässt uns verzweifeln?
Was gibt uns Hoffnung?
Was müssen wir loslassen,

um uns nicht selbst am Aufbruch zu hindern?

 

>> zu den Reliefs <<