Sonja Hallmann - Groth

Kurzinfos

 
 
 
2006 war für mich das Jahr der Wiederaufnahme der eigenen künstlerischen Auseinandersetzung - des Aufbruchs. In dieser Zeit entstanden viele meiner bildhauerischen Werke.
 
 
2007 führten mich die Wege nach Innen und fanden ihren künstlerischen Ausdruck durch das Thema "Seelenfenster", in Form von Reliefs, Pastellen und Skulpturen.
 
 
2008 das Jahr der "Spurensuche" - Aufräumen: außen wie innen - Malereien und Reliefs entstanden auf dieser Reise.
 
 
seit 2009  sich "Entschleunigen" ...  Details wahrnehmen ... Schöpfung sehen ... "Beziehungsgeflechte" begreifen.
 
2010 habe ich mich auf den Weg gemacht: „Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens“. Torsi aus Papieren, deren Oberflächen in unterschiedlichster Manier bearbeitet und veredelt werden, sind (m)ein Versuch, diesen niemals enden wollenden Pfad in Formen zu fassen.
 
 
 
 

 

2009: Beziehungsgeflechte

 

Die Wahl meiner Studienfächer ist für manchen Außenstehenden befremdlich, für mich hingegen ein in sich stimmiger Ansatz: die Schönheiten der Schöpfung wahrzunehmen, zu durchdringen, zu begreifen und mit den Mitteln der Kunst sichtbar zu machen. Mikroskopische Detailstudien aus dem Studium offenbaren ihre Komplexität von Mustern. Die Konfrontation von Wissenschaft und Ästhetik ruft selbst nach 25 Jahren einen Widerstreit der Gefühle bei mir hervor.
 
Unser Lebensrhythmus vollzieht sich in immer schneller wechselnden Sequenzen, sodass es mich nach „Entschleunigung“ verlangt. In Ruhe hinschauen, im Kleinen das Große sehen – die Natur bietet eine Fülle von Anregungen.
Eine Schneiderpuppe eingepfercht im Holzkasten - die Reduktion der menschlichen Figur in Verbindung mit der Bemalung (Holz, Papiere, Eitempera, Wachs und Schellacktusche) lässt dem Betrachter die Möglichkeit der freien Assoziation und Auseinandersetzung mit eigenen Reminiszenzen.

 

>> siehe hierzu die Malereien <<